Studie in Dieburg bei Darmstadt

Was, wenn Ihre Migräne im Kiefer beginnt?

Dr. Saeed Masouleh, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, untersucht in einer Studie, ob eine Biss-Störung hinter Migräne steckt, die auf nichts anderes anspricht. Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer entstehen keine Kosten für Erst-Untersuchung und Behandlung.

  • Mindestens sechs Migränetage im Monat
  • Zwei bis vier Termine in Dieburg, 20 Minuten von Darmstadt
  • Erst-Untersuchung 60 Minuten, danach wissen Sie, ob Sie in Frage kommen
  • Fünf neue Studienplätze pro Woche, Vergabe nach Eingang der Bewerbung
Für einen Studienplatz bewerben 2 Minuten, 8 Fragen, keine Verpflichtung
Dr. Saeed Masouleh in seiner Praxis in Dieburg
Dr. med. dent. Saeed Masouleh, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, M.Sc.

Für wen die Studie ist

Bevor Sie weiterlesen: Passt das zu Ihnen?

Die Studie ist für Sie, wenn

  • Sie an mindestens sechs Tagen im Monat Migräne haben
  • ein Arzt Migräne diagnostiziert hat oder Sie eine jahrelange Kopfschmerzgeschichte haben
  • Medikamente oder eine Prophylaxe nicht ausreichend geholfen haben
  • Sie zwei bis vier Termine in Dieburg wahrnehmen können
  • Sie 18 Jahre oder älter sind

Nicht für Sie, wenn

  • Ihre Migräne seltener als sechs Tage im Monat auftritt
  • Sie nicht nach Dieburg kommen können
  • Sie eine akute Kiefersperre oder einen Notfall haben. Dann bitte anrufen: 06071 21310

Ehrlich zu sein spart Ihnen und uns einen Termin. Wenn Sie unsicher sind, bewerben Sie sich trotzdem: Die Erst-Untersuchung klärt es.

Aus Google-Rezensionen der Praxis

„Sie haben kein Loch, Sie haben schöne Zähne."

Das haben viele Migräne-Betroffene vom Zahnarzt gehört. Vier von zehn öffentlichen Rezensionen der Praxis handeln von Kopfschmerz, Kiefer und Biss. Hier drei davon, unverändert.

„Und das aller wichtigste ist, ich habe höchstens nur noch 2x Migräne im Monat wenn überhaupt anstatt bis zu 24 mal. Ich bin sehr glücklich darüber, dass mir dieser Arzt empfohlen wurde und er mir helfen konnte. Habe eine bessere Lebensqualität bekommen."

Christine K., Google-Rezension

„Ich erzählte ihm von meinem Problem und das ich auch oft Kopfschmerzen habe. Ein fachkundlicher Test von ihm ergab, dass bei mir eine Funktionsstörung des Kauapparates vorliegt. [...] nach knapp einem Jahr war mein Biss ganz behutsam in die richtige Position gebracht worden und die Kopfschmerzen verschwanden. Ich musste natürlich auch selbst mitarbeiten [...] Ich brauche keine Schiene mehr tragen worüber ich auch sehr froh bin."

Dagmar W., Google-Rezension

„Leide an einem Schiefbisss (CMD) und hatte Monatelang eine Kiefersperre [...] Nacken und Kopfschmerzen kamen dazu. Dank dieser Praxis bin ich weitestgehend beschwerdefrei, meine Lebensqualität hat sich erheblich zum positiven gebessert!"

Google-Rezension, 2022

Einzelne Erfahrungen von Patientinnen und Patienten. Ergebnisse sind individuell und keine Zusage. Alle Rezensionen: Google, 5,0 bei 31 Bewertungen.

Der übersehene Zusammenhang

Wie 0,2 Millimeter im Biss zur Migräne werden können

Vier Schritte, die Dr. Masouleh seinen Patientinnen und Patienten zeigt. Scrollen Sie langsam, die Zeichnung folgt.

Seitenansicht des Kiefers: die Backenzähne treffen auf einer Seite nicht ganz aufeinander Die Kaumuskeln auf einer Seite sind angespannt Eine Kette angespannter Muskeln zieht vom Kiefer über den Nacken in die Schulter Ein Nerv verläuft vom Kaumuskel zur Schläfe
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Die Zähne passen um 0,2 bis 0,5 Millimeter nicht

Beim Zubeißen treffen die Zähne auf einer Seite zuerst aufeinander, auf der anderen bleibt ein winziger Abstand. So wenig, dass Sie es nicht spüren und ein Zahnarzt es mit bloßem Auge nicht sieht. Auch im Röntgenbild und im MRT ist es nicht zu erkennen.

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Die Kaumuskeln gleichen es aus, über 1.500 Mal am Tag

Bei jedem Schlucken, beim Kauen, beim Zähnezusammenbeißen unter Stress schwenkt der Unterkiefer ein Stück, damit beide Seiten Kontakt haben. Dafür spannen die Kaumuskeln seitenungleich an. Unbewusst, reflektorisch, jeden Tag.

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Kopf, Nacken und Schultern spannen mit

Die Kaumuskeln arbeiten nicht allein. Nacken-, Schulter- und Rückenmuskeln halten dagegen, ebenfalls seitenungleich. Viele Betroffene kennen den harten Nacken am Morgen, das Kieferknacken, den Druck im Ohr, und haben nie an den Biss gedacht.

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Der Trigeminus-Nerv wird gereizt

Der Trigeminus-Nerv verläuft entlang der tiefen Kaumuskeln. Sind sie dauerhaft verspannt, kann er gereizt werden. Der Trigeminus ist der Nerv, der bei Migräne die Schmerzbotenstoffe freisetzt. Stress, Hormone, Wetter oder bestimmte Lebensmittel sind dann der letzte Anstoß, nicht die Ursache.

Was die Kopfschmerzklassifikation dazu sagt. Die Internationale Kopfschmerzgesellschaft führt in ihren Diagnosekriterien (ICHD-3, Abschnitt 11.7) den Kopfschmerz durch eine Kieferfunktionsstörung als eigene Diagnose. Migräne gilt als primäre Erkrankung, also erst dann, wenn andere Ursachen ausgeschlossen sind. In der Praxis wird der Kiefer dabei selten geprüft.

„Ich hatte selbst seit der Kindheit Migräne und keine einzige Kieferbeschwerde. Meine eigene Biss-Störung habe ich jahrelang übersehen. Sogar ich als Fachmann."

Dr. Saeed Masouleh
Links eine Aufbissschiene auf den Zähnen, rechts Zähne, die ohne Schiene gleichmäßig aufeinandertreffen

Sie hatten schon eine Schiene?

Wenn die Schiene nicht gereicht hat, lag das nicht an Ihnen

Eine Aufbissschiene schaltet die falschen Zahnkontakte aus, solange sie im Mund ist. Morgens, wenn sie herauskommt, ist das Ungleichgewicht wieder da. Dazu kommt: Der Unterkiefer hängt nur an Muskeln und verschiebt sich im Zehntelmillimeterbereich. Eine Schiene, die heute passt, passt nächste Woche oft nicht mehr.

Viele schließen daraus: „Ich hatte eine Schiene, hat nichts gebracht, also war es der Kiefer nicht." Das ist kein Gegenbeweis. Die Schiene ist ein Hilfsmittel, keine Behandlung der Ursache.

Das Ziel in der Studie ist ein anderes: Die Zahnkontakte selbst werden ausgeglichen, so dass Ihre eigenen Zähne gleichmäßig aufeinandertreffen. Am Ende ohne Schiene.

So läuft die Studie

Sechs Schritte, und Sie wissen jederzeit, wo Sie stehen

Die Praxis nimmt fünf neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer pro Woche auf, weil jede Erst-Untersuchung eine Stunde beim Arzt selbst dauert. Bewerbungen werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet.

  1. BewerbungAcht Fragen, zwei Minuten, hier auf dieser Seite. Sie bekommen sofort eine Bestätigung per E-Mail mit Ihrer Bewerbungs-ID.
  2. Termin oder RückrufWenn Sie in Frage kommen, können Sie direkt einen Termin für die Erst-Untersuchung wählen. Wenn nicht, ruft die Praxis Sie innerhalb eines Werktags an.
  3. Erst-Untersuchung in Dieburg, 60 Minuten beim ArztIhre Migräne-Geschichte und Befunde (15 Minuten), Abtasten von Kiefergelenken und Kaumuskeln, Prüfung der Zahnkontakte mit Kontaktfolie (15 Minuten), Funktionstests am ganzen Körper und Messung der Kaumuskeln mit Sensoren (15 Minuten), Befundgespräch mit Ihren Messungen (15 Minuten). Ohne Kosten, ohne Verpflichtung.
  4. Aufnahme in die StudieNur wenn eine Biss-Störung vorliegt. Wenn nicht, wissen Sie das auch, und Sie haben nichts bezahlt.
  5. Behandlung in zwei PhasenZuerst dünne Schienen für Ober- und Unterkiefer mit Aufbissen, die die Kaumuskeln gleichmäßig arbeiten lassen. Danach der Ausgleich der Zahnkontakte im Zehntelmillimeterbereich. Sie führen ein Migränetagebuch und machen Übungen zur Entspannung der Muskulatur.
  6. NachkontrolleVerlauf der Migränetage, Feinabstimmung, Abschluss. Einzelheiten zu Dauer und Terminen besprechen Sie in der Erst-Untersuchung.
Der Arzt tastet mit beiden Händen die Kiefergelenke einer Patientin ab
Kiefergelenke, Kaumuskeln, Zahnkontakte, Funktionstests, Sensoren: Die Erst-Untersuchung dauert eine Stunde beim Arzt selbst. Symbolbild.

Was Sie mitbringen

  • Wenn vorhanden: Migränetagebuch oder App-Auswertung
  • Liste Ihrer aktuellen Medikamente
  • Befunde vom Neurologen, falls Sie welche haben
  • Ihre bisherige Schiene, falls Sie eine haben

Was es kostet

Für Studienteilnehmer entstehen keine Kosten für Erst-Untersuchung, Schienen und Behandlung. Es gibt keine Aufwandsentschädigung; der Nutzen ist die Behandlung selbst. Anfahrt tragen Sie selbst.

Wer die Studie leitet

Dr. med. dent. Saeed Masouleh

Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, Master of Science Kieferorthopädie, Promotion an der Charité Berlin 2015. Seit 2008 befasst er sich mit Biss-Störungen und ihrer Wirkung auf Kopf, Nacken und den ganzen Körper. Seine Praxis für Ganzheitliche Kieferorthopädie in Dieburg behandelt Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Den Zusammenhang zwischen Biss und Migräne hat er zuerst bei seinen eigenen Patienten beobachtet, dann bei sich selbst. Seitdem untersucht er Migräne-Betroffene systematisch auf Biss-Störungen. Die Studie soll belastbare Zahlen liefern, die es bisher nur als Praxiserfahrung gibt.

Wenn Sie es genau wissen wollen: 33 Minuten mit Dr. Masouleh zum Thema CMD und Migräne.

Empfang der Praxis in Dieburg Das Team der Praxis

Was die Forschung sagt

Der Zusammenhang ist gut belegt. Ob die Bisskorrektur mehr leistet als eine Schiene, soll diese Studie zeigen.

Gonçalves et al., 2013

78 Prozent der Frauen mit episodischer und 100 Prozent der Frauen mit chronischer Migräne zeigten Zeichen einer Kiefergelenk- oder Kaumuskelstörung.

Braz J Phys Ther 17(1)
Byun et al., 2020

Menschen mit einer Kieferfunktionsstörung hatten in einer großen Kohorte ein erhöhtes Risiko, Migräne zu entwickeln.

Diagnostics 10(9)
Sahebi et al., 2018

Eine Aufbissschiene senkte bei Migräne-Patienten über drei Monate die Häufigkeit der Anfälle um 67,7 Prozent und die Schmerzstärke um 55,8 Prozent.

Open Dent J 12
Romero-Reyes et al., 2023

Übersichtsarbeit: Die Therapie von Kieferfunktionsstörungen kann Kopfschmerzen einschließlich Migräne reduzieren.

Curr Neurol Neurosci Rep 23

Diese Studien belegen den Zusammenhang und die Wirkung von Schienen. Sie belegen nicht die spezifische Methode dieser Praxis. Genau das ist der Grund für die Studie. Vollständige Literaturliste auf Anfrage in der Praxis.

Anfahrt

Dieburg, zwischen Darmstadt und Aschaffenburg

Zentturmstraße 10, 64807 Dieburg. Mit dem Auto über die B26, mit der Bahn bis Bahnhof Dieburg (Odenwaldbahn). Sprechzeiten Montag bis Donnerstag 8 bis 17:30 Uhr, Freitag 8 bis 12 Uhr.

Route planen
VonFahrzeit etwa
Darmstadt20 Minuten
Aschaffenburg25 Minuten
Offenbach30 Minuten
Hanau30 Minuten
Frankfurt am Main40 Minuten
Mainz50 Minuten
Wiesbaden55 Minuten
Heidelberg, Mannheim60 Minuten

Fragen, die uns gestellt werden

Was Sie vorher wissen wollen

Kostet mich die Teilnahme etwas?

Nein. Für Studienteilnehmer entstehen keine Kosten für Erst-Untersuchung, Schienen und Behandlung. Die Anfahrt tragen Sie selbst. Eine Aufwandsentschädigung gibt es nicht.

Was passiert, wenn bei mir keine Biss-Störung gefunden wird?

Dann besprechen wir den Befund mit Ihnen, und Sie werden nicht in die Studie aufgenommen. Sie haben dann eine Untersuchung, die die meisten Migräne-Betroffenen nie bekommen haben, und keine Kosten.

Ich hatte schon eine Aufbissschiene. Macht die Bewerbung trotzdem Sinn?

Ja. Die Schiene ist ein Hilfsmittel, das nur wirkt, solange es im Mund ist. Dass sie nicht geholfen hat, sagt nichts darüber, ob eine Biss-Störung vorliegt. Bringen Sie die Schiene zur Erst-Untersuchung mit.

Werden meine Zähne verändert? Ist das umkehrbar?

In der ersten Phase tragen Sie dünne Schienen mit Aufbissen, das verändert nichts an den Zähnen. Was in der zweiten Phase beim Ausgleich der Zahnkontakte konkret an Ihren Zähnen gemacht wird, erklärt Ihnen Dr. Masouleh in der Erst-Untersuchung anhand Ihres Befunds, bevor Sie sich für die Aufnahme entscheiden.

Muss ich eine Zahnspange tragen?

Nein. Bei Erwachsenen arbeitet die Praxis mit dünnen Schienen und Aufbissen, nicht mit einer klassischen Spange.

Wie lange dauert die Behandlung?

Das hängt von Ihrem Befund ab. Rechnen Sie mit zwei bis vier Praxisbesuchen für die Behandlung und einem Zeitraum von mehreren Monaten für die Umstellung. Den Zeitplan bekommen Sie in der Erst-Untersuchung.

Ich nehme Antikörperspritzen oder eine Prophylaxe. Kann ich trotzdem teilnehmen?

Ja. Ihre Medikamente bleiben Sache Ihres Neurologen und werden nicht abgesetzt. In der Studie wird dokumentiert, was Sie nehmen.

Kann ich jederzeit aufhören?

Ja, ohne Angabe von Gründen und ohne Nachteil für eine spätere Behandlung in der Praxis.

Was passiert mit meinen Daten?

Ihre Angaben gehen ausschließlich an die Praxis Dr. Masouleh und werden auf Servern in der EU gespeichert. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen. Details in der Datenschutzerklärung.

Kann ich mich für meine Partnerin, meine Tochter oder meine Mutter bewerben?

Die Bewerbung sollte die betroffene Person selbst ausfüllen oder zumindest zustimmen. Sie können das Formular gern gemeinsam ausfüllen und Ihre eigene Telefonnummer angeben.

Ich habe eine Frage, die hier nicht steht.

Rufen Sie die Praxis an: 06071 21310, Montag bis Donnerstag 8 bis 17:30 Uhr, Freitag 8 bis 12 Uhr.

Bewerbung

Für einen Studienplatz bewerben

Acht Fragen, zwei Minuten. Ihre Angaben gehen ausschließlich an die Praxis Dr. Masouleh. Danach können Sie direkt einen Termin wählen, oder die Praxis ruft Sie an.

Schritt 1 von 5

An wie vielen Tagen im Monat haben Sie Migräne?
Wurde die Migräne ärztlich diagnostiziert?
Seit wann haben Sie Migräne?
Was haben Sie bereits versucht? (Mehrfachauswahl)
Kennen Sie eines davon? (Mehrfachauswahl, keine Voraussetzung)
Falls Sie schon eine Aufbissschiene hatten: mit welchem Ergebnis?
Wo wohnen Sie?
Können Sie zwei bis vier Termine in Dieburg wahrnehmen?
Wie erreichen wir Sie?
Wie möchten Sie am liebsten kontaktiert werden?

Keine Verpflichtung. Nach dem Absenden bekommen Sie eine Bestätigung per E-Mail.

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